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Retro-Ecke · aus dem Schrank

Geräte, die man einschalten kann.

Über 30 Jahre IT hinterlassen Spuren. Ein paar davon stehen bei uns im Schrank, keine Vitrine, kein Museum.

Strichzeichnung: Der Igel kniet am offenen Werkzeugkasten, der Roboter reicht einen Schraubenzieher

Im Schrank.

  • Commodore · 1979

    CBM 3032

    Die europäische Ausführung der Commodore-PET-Reihe: Rechner, Bildschirm und Tastatur in einem einzigen Gehäuse aus Blech und Kunststoff — schwarze Tasten, rechts ein Zehnerblock. Nach dem Einschalten meldet sich BASIC; mehr Betriebssystem gibt es nicht, und mehr braucht es auch nicht.

    Prozessor
    MOS 6502
    Arbeitsspeicher
    32 KB
    Anzeige
    eingebauter Monochrom-Monitor, 40 × 25 Zeichen
  • Commodore · 1979

    CBM 4040

    Das Laufwerk zur CBM-Computerserie, und es ist selbst ein Rechner: eigener Prozessor, eigener Speicher, eigenes Disketten-Betriebssystem. Der Rechner schickt Befehle über den IEEE-488-Bus und bekommt Daten zurück — er weiß nicht, wie das Laufwerk sie ablegt. Zwei Schächte nebeneinander — rechts Laufwerk 0, links Laufwerk 1 —, damit man von Diskette zu Diskette kopieren kann, ohne zu wechseln.

    Bauart
    Doppel-Diskettenlaufwerk, 5,25 Zoll
    Prozessoren
    MOS 6502 und 6505
    Kapazität
    174.848 Bytes je Diskette
    Anschluss
    IEEE-488
  • Commodore · 1982

    C64 mit 1541

    Der meistverkaufte Heimcomputer überhaupt, und für viele der erste eigene. Der Tonchip SID hat ihm einen Ruf verschafft, der bis heute hält. Das Laufwerk 1541 hängt am seriellen Bus statt an IEEE-488 — billiger in der Herstellung und so langsam, dass halb Europa Ladebeschleuniger geschrieben hat.

    Prozessor
    MOS 6510
    Arbeitsspeicher
    64 KB
    Ton und Bild
    SID 6581, VIC-II
    Laufwerk
    VC-1541, rund 170 KB je Diskette
  • Nintendo · 2006

    Wii

    Der jüngste Zugang im Schrank, und der einzige, der zur Entspannung bei uns im Büro stand. Nintendo hat sich beim Wettrennen um Rechenleistung herausgehalten und stattdessen die Eingabe geändert — man steht auf und bewegt sich. Nach einem Tag vor Bildschirmen ist das die richtige Reihenfolge.

    Prozessor
    PowerPC „Broadway“
    Speicher
    512 MB intern, dazu SD-Karte
    Bedienung
    Bewegungssteuerung über die Wii-Fernbedienung

Nicht mehr da.

Zwei haben es nicht bis hierher geschafft. Beide wurden damals aus Platzmangel entsorgt. Heute würde man das anders entscheiden: Platz findet sich, Geräte nicht.

  • Atari 1040 ST ein Megabyte Speicher und MIDI-Buchsen ab Werk
  • CBM 8032 der PET mit 80 Zeichen pro Zeile