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NinjaOne: RMM aus der Admin-Perspektive
NinjaOne vereint Monitoring, Remote-Zugriff, Patch Management, Scripting und Software Deployment in einer Plattform. Ein Rundgang durch die wichtigsten Funktionen für IT-Admins.
Eine Konsole statt vieler Sessions
Ein Nutzer meldet ein Problem, der Admin verbindet sich per RDP, behebt es. Drei andere Geräte haben denselben Fehler, aber niemand hat ihn gemeldet. Patch-Status unbekannt, Backup-Dienst vielleicht aus, vielleicht an. So sieht IT-Betrieb ohne zentrale Sicht aus.
RMM (Remote Monitoring and Management) verschiebt diese Arbeit von reaktiv auf proaktiv. Der Admin sieht in einer Konsole, was läuft, was nicht, wo Updates fehlen und wo offene Alerts liegen, statt sich von Gerät zu Gerät zu hangeln.
NinjaOne ist eine solche Plattform: cloud-basiert, schnell eingerichtet, mit einer Oberfläche, die im Alltag trägt. Dieser Artikel zeigt die wichtigsten Bereiche aus der Praxis.
Dashboard: Was läuft, was nicht
Die Startseite listet alle verwalteten Geräte mit ihrem aktuellen Status auf, querschnittig über Windows, macOS, Linux und Server. Eine separate Monitoring-Lösung wird damit überflüssig.

Sichtbar wird auf einen Blick:
- Welche Geräte online oder offline sind
- Offene Alerts nach Schweregrad
- Geräte mit fehlenden Patches oder kritischen Warnungen
- CPU-, RAM- und Festplattenauslastung im Überblick
Der Zustand der Infrastruktur ist immer aktuell und ohne Nachfragen sichtbar.
Remote-Zugriff: direkt aus der Konsole
Der Zugriff auf jedes verwaltete Gerät erfolgt direkt aus NinjaOne heraus, ohne separates VPN und ohne zusätzliches Remote-Tool. Ein Klick aufs Gerät, ein Klick auf “Verbinden”, die Session startet.
Im Seitenbereich der Remote-Desktop-Ansicht stehen weitere Werkzeuge bereit:
- Ein Dateimanager für Übertragungen zwischen Admin-Rechner und Zielgerät
- Der Task Manager zum Einsehen und Beenden laufender Prozesse
- Die Dienstverwaltung mit Start, Stop und Neustart einzelner Dienste
- Ein Registry-Editor für direkten Zugriff auf die Windows-Registry
- Eine Eingabeaufforderung für Shell-Befehle ohne vollständige Remote-Session
Jede Session wird protokolliert: wer hat wann auf welchem Gerät zugegriffen. Audit-Nachweise entstehen so ohne zusätzlichen Aufwand.
Patch Management: Updates zentral steuern
Veraltete Software ist einer der häufigsten Angriffsvektoren und einer der beherrschbarsten. NinjaOne zeigt für jedes verwaltete Gerät, welche Patches ausstehen, und rollt sie gezielt oder automatisiert aus.
Abgedeckt sind Windows- und macOS-Systemupdates, Microsoft Office und andere Microsoft-Produkte, dazu ein breites Spektrum an Drittanbieter-Software: Chrome, Firefox, Adobe Reader, Java und viele weitere.
Die Steuerung läuft über Patch-Policies. Sie definieren, welche Gerätegruppen welche Updates bekommen, wann das passiert (Wartungsfenster statt Zwangs-Reboot um 10 Uhr morgens) und welche Dringlichkeit gilt — kritische Patches sofort, optionale Updates nach Plan.
Der Patch-Status ist pro Gerät und in der Gesamtübersicht einsehbar, inklusive der noch ausstehenden und der zuletzt installierten Updates.
Scripting und Automatisierung: Routinearbeit delegieren
Scripts laufen direkt auf den verwalteten Geräten, ohne dass eine Remote-Session aufgebaut werden muss. PowerShell, Bash, Python und Batch sind unterstützt.
In der Script-Bibliothek liegen eigene Scripts einmal zentral und stehen dann für alle Geräte bereit. Das spart das Copy-Paste aus lokalen Ordnern und reduziert Drift zwischen Versionen.
Über Conditions reagiert NinjaOne auf definierte Ereignisse, ohne dass ein Admin eingreift:
- Ein überwachter Dienst stoppt, ein Script startet ihn neu
- Die Festplattenauslastung überschreitet den Schwellwert, ein Bereinigungsscript läuft an
- Ein Gerät kommt nach längerem Offline wieder online, ein Installations-Script wird angestoßen
Für wiederkehrende Aufgaben gibt es zeitgesteuerte Tasks: Software-Inventur täglich um 3 Uhr, Log-Bereinigung wöchentlich, Systembericht monatlich.
Software Deployment: installieren ohne Remote-Session
Software auf Geräten installieren oder deinstallieren, ohne sich per Remote-Desktop einzuwählen, ohne auf den Nutzer zu warten, ohne Reisezeit.
NinjaOne integriert Winget, das öffentliche Windows-Software-Repository. Damit lassen sich tausende Anwendungen mit einem Klick ausrollen, von Chrome über VLC und 7-Zip bis Notepad++. Eigene Installationspakete können zusätzlich hochgeladen und verteilt werden.
Der Deployment-Status ist nachvollziehbar: welches Gerät hat die Software erhalten, wo ist die Installation noch ausstehend, wo ist sie fehlgeschlagen und warum.
Alerting: Probleme sehen, bevor Nutzer sie melden
NinjaOne überwacht Geräte kontinuierlich und schlägt Alarm, sobald definierte Schwellwerte überschritten werden, bevor der Nutzer das Problem bemerkt.
Typische Alert-Bedingungen aus dem Alltag:
- CPU-Auslastung über 90 % für mehr als fünf Minuten
- Festplattenauslastung über 85 %
- RAM-Verbrauch dauerhaft kritisch
- Dienst nicht erreichbar, etwa der Backup-Agent oder ein Antivirus-Dienst
- Gerät seit X Stunden offline
- SMART-Fehler auf einer Festplatte
Alerts gehen per E-Mail an den Admin oder direkt in ein angebundenes Ticketsystem. Im Dashboard sind offene Alerts nach Schweregrad sortiert und lassen sich quittieren oder an Kollegen weitergeben.
Fazit
NinjaOne fasst zusammen, was sonst auf mehrere Einzeltools verteilt liegt: Monitoring, Remote-Zugriff, Patch-Management, Scripting-Umgebung und Software-Verteilung in einer Konsole. Für Admins heißt das weniger Kontextwechsel, schnellere Reaktion und eine durchgängige Sicht auf die Infrastruktur.
Wir setzen NinjaOne bei unseren Kunden ein und betreuen die Plattform von der Einrichtung über die Konfiguration von Policies und Automationen bis zum laufenden Betrieb. Zusammen mit Acronis Cyber Protect bildet sie das Backend unserer Managed-IT-Pakete.
NinjaOne oder Acronis Cyber Protect sind in allen unseren Managed-IT Paketen ab Bronze enthalten, Patching und Remote-Management inklusive, ab 8 €/PC/Monat. Sprechen Sie uns an.
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